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Peter Ludlow war der Neffe von John Hammond und Hauptgeschäftsführer von InGen.

Persönlichkeit

Ludlow ist etwa Mitte vierzig und möglicherweise verheiratet; er trägt einen Ehering. Wie einer Bemerkung von Ian Malcolm zu entnehmen ist hat Ludlow Kinder. Näheres dazu ist nicht bekannt. Ludlow ist stets gut gekleidet. Er ist ein eher unsympatisch wirkender Charakter, arrogant und rücksichtslos. Sein ganzes Interesse gilt der Gewinnmaximierung und er geht, im Wortsinn, über Leichen, um seine Ziele zu erreichen. Den Sauriern spricht er, in seiner Überheblichkeit, jegliche Rechte ab, da sie bereits seit Millionen von Jahren ausgestorben und von InGen wieder zum Leben erweckt worden seien. Außerdem, so Ludlow, besitzt InGen das Patent auf diese Kreaturen. 

Handlung

1997. Nachdem Hammond sich vollständig aus dem Unternehmen InGen zurückgezogen hatte, übernahm Peter Ludlow seine Position. Er wollte die in finanzielle Schieflage geratene Firma retten und plante einen neuen, aber eher kleinen Jurassic Park in San Diego. Ludlow plante allerdings keinen Neubau, sondern wollte das vor Jahren von Hammond erbaute Amphitheater reaktivieren. Ludlow schien von San Diego sehr angetan zu sein und verwies bei einer Besprechung mit Investoren auf den San Diego Zoo, SeaWorld und die Fußballmannschaft der San Diego Chargers.

Verschiedene Dinosaurierexemplare, die auf der Insel Isla Sorna in völliger Freiheit lebten, sollten eingefangen und nach San Diego verbracht werden. Ludlow wollte sie dort als Hauptattraktion ausstellen. Mit Erfolg hatte John Hammond, als er das Unternehmen noch führte, stets verhindern können, dass dieses Ansinnen Realität wurde.

Peter Ludlow hatte von dem bekannten Großwildjäger Roland Tembo gehört und beauftragte diesen nun mit der Expedition nach Isla Sorna, um dort Saurier einzufangen. Tembos Freund und Kollege Ajay Sidhu wurde ebenfalls als Jäger verpflichtet. Außerdem wurden verpflichtet: Dieter Stark, Carter, Dr. Robert Burke, sowie weitere Tierfänger, die namentlich nicht bekannt sind. Ludlow hatte befohlen, dass nur Pflanzenfresser eingefangen werden sollten. Er war wohl der Meinung, die Haltung dieser Tiere sei einfacher und mit weniger Aufwand und Kosten verbunden.

Ludlows Plan schlug allerdings gründlich fehl. Er wusste nicht, dass der schwerkranke Hammond eine Gruppe nach Isla Sorna gesandt hatte, um die dort freilebenden Saurier zu studieren und eine Expertise über ihr Leben zu erstellen. Zu dieser Gruppe gehörten Ian Malcolm (Chaostheoretiker), Sarah Harding (Fotografin und Biologin), Nick Van Owen (Umweltschützer und Earth-First-Aktivist), Eddie Carr (Ingenieur), und Kelly Curtis Malcolm (Tochter von Ian Malcolm, blinder Passagier). Als diese Gruppe das Treiben Ludlows und seiner Männer auf der Insel entdeckte, öffneten sie bei Nacht die Tierkäfige, in denen einige Saurier bereits gefangen waren, was zur Verwüstung des "Ludlow-Camps" durch die befreiten Tiere führte.

Nach einem langen und beschwerlichen Weg erreicht die Gruppe das verlassene Hauptquartier. Nachdem sie auf dem Weg dorthin u.a. von dem männlichen T. Rex angegriffen werden, kann Tembo das Tier betäuben und Ludlow beschließt, den Saurier mit seinem Jungtier nach San Diego zu überführen, was auch gelingt. In San Diego kann der T.rex entkommen und richtet große Verwüstungen in der Stadt an. Es gelingt schließlich, das Tier wieder auf das Schiff zu locken und Ludlow verliert zum guten Schluss sein Leben. T. Rex und sein Kind werden, letztlich wohlbehalten, nach Isla Sorna zurückgebracht.

Quellen

Film: Vergessene Welt: Jurassic Park

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